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[ aktualisiert: 29.06.2010 ] Alte Pädagogik schafft neue Verbindungen

Erster internationaler Fröbel-Sommerkurs zu Besuch in der Neuhausener Spielzeug-Firma Sina

"Freie Presse" Ausgabe Marienberg vom 03.07.2007

Bericht von Ulrike Schöbel

"Fünf Erbsen stecken in einem Topf. Sie wachsen und wachsen und eines Tages macht es plop." Das rezitiert die Amerikanerin Tiffeni Goesel auf Englisch, während sie mit fünf farbigen Häkel-Bällen das Erzählte nachspielt. Rund ein Dutzend Pädagogen, Spielwarenhändler und Wissenschaftler aus Japan, Süd-Korea, Finnland und Deutschland folgen gebannt ihrem Spiel und ahmen es nach. Zum Abschluss des fünftägigen ersten internationalen Fröbel-Sommerkurses in Thüringen und Sachsen besuchte die Gruppe die Spielzeug-Firma Sina in Neuhausen, die auch das Spielmaterial des deutschen Pädagogen Friedrich Fröbel (1782 bis 1852) produziert. "Wir wollen Fachleute zusammenbringen um die Fröbelsche Philosophie Kindern wieder näher zu bringen" fasst  Sina-Firmenchefin Barbara Seidler zusammen, die den Kurs mit dem Fröbelzentrum des Kik-Vereins Dresden initiierte. "Warum ist man nicht stolz auf diesen Fröbel", fragte Lore Thier-Schroeter. "Kein Wunder, dass die nordischen Länder in internationalen pädagogischen Tests vorn liegen. Dort wird mit diesem Material gearbeitet." Die 79-jährige promovierte Pädagogin hat sich ihr Leben lang mit Fröbel beschäftigt, der heute fast in Vergessenheit geraten ist. Dabei war er sozusagen einer der Vorgänger von Montessori oder Steiner und gründete 1840 den ersten Kindergarten in Bad Blankenburg. Das dortige Museum und Fröbels Wirkungsstätten standen ebenso auf dem Programm der Kursteilnehmer wie der Besuch eines der fünf Fröbel-Kindergärten in Dresden.

Der Spielwarenhändler Hideki Sugimoto aus dem japanischen Otaru nahe Sapporo ist zufrieden, dass er viel über die Hintergründe dieser Spielobjekte erfahren hat. Die vielfältigen geometrischen Formen werden als "Gabe" bezeichnet. "Dies soll ausdrücken, das man beim Geben eines solchen Objektes eine Verbindung zum Kind aufbaut", erläutert Gerlinde Blankenhagel vom Fröbelzentrum Dresden. "Das Kind wird als Teil des Ganzen gesehen. Beim Spielen, Singen und Bewegen geht eins aus dem anderen hervor."

Interessant fand sie die unterschiedliche Herangehensweise an diese Philosophie auf den Kontinenten. Die Deutschen könnten vom unverkrampften, spielerischen Umgang der Amerikaner mit der Fröbel-Pädagogik lernen, findet Waldorf-Lehrerin Tiffeni Goesel aus Virginia. Die finnische Universitäts-Dozentin Ulla Harkönen hingegen löst mit ihrer praktischen Übung zum freien Spiel mit den Häkelbällen bei den Süd-Koreanerinnen eine kleine kreative Blockade aus. Dann jedoch verwandeln sich die Objekte in den Händen der Teilnehmer zu tanzenden Mäusen, einem Eisenbahnzug oder stellen flüsternd eine Beziehungs-Kiste dar. Und schon haben die bunten Bälle auch bei mangelnden Sprachkenntnissen ein völkerverbindendes Fröbel-Band zwischen den Kontinenten geknüpft.

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